Sexgames beiseite legen
Es war erst vier Uhr nachmittags, aber Phillip fühlte sich, als würde es schon mitten in der Nacht sein. Zwar war er in einer Bar mit einem von seinen vielen Schwägern, aber wirklich viel getrunken hat er nicht. Sein Leben ging dem Bach hinunter. Er hatte kein Geld, war nur Zentimeter von einer Depression entfernt und darüber hinaus hat ihn seine Freundin verlassen. Konnte es noch schlimmer kommen? Natürlich konnte es. Im Treppenhaus traf er Valerie. Sie ist die Frau des Hausmeisters und war eben für die Miete zuständig. Phillip wusste schon was er sagen musste. Wieder hatte er die Möglichkeit sich zu rechtfertigen und wieder versprach er, dass er in zwei Tagen mit dem Geld für die Miete aufkreuzt. Die
sexgames konnte er natürlich bei Seite stellen, aber auch das würde ihm nichts nutzen. Ehrlich gesagt wusste er selber nicht, wie er das Geld für die Miete, oder sogar für die alltäglichen Lebensmittel zusammen bringen sollte. Er war kein Businessmann, er konnte nichts anderes tun, als sein Intellekt benutzen und auch das ging so ziemlich gar nicht voran. Er war also zweifellos am Arsch und so tief im Schlamassel steckte er noch nie.